Interstitielle Lungenerkrankung (ILD) und systemische Sklerose | Arzt-Depesche 10/2019

Die Sklerodermie, auch systemische Sklerose (SSc) genannt, ist eine seltene, bisher unheilbare Autoimmunerkrankung des Bindegewebes. Eine zunehmende Fibrosierung der Lunge, die sogenannte Sklerodermie mit ILD, tritt bei bis zu 90 % aller Sklerodermie-Patienten auf. Nintedanib, ein Tyrosinkinase-Hemmer, hatte sich in präklinischen Modellen hier als antifibrotisch und entzündungshemmend erwiesen. In einer kürzlich publizierten randomisierten Doppelblindstudie mit 576 Sklerodermie-Patienten und ILD zeigte sich, dass die Rate des Rückgangs von FVC über 52 Wochen bei Patienten, die Nintedanib erhielten, niedriger war als in der Placebogruppe.
Dieser Artikel ist nur für Angehörige medizinischer Fachkreise zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos - es dauert nur eine Minute.

Anmelden